Bask – Aufgabenverwaltung im Terminal

Ich arbeite seit ca. 2 Wochen an einer Aufgabenverwaltung, die man über das Terminal benutzen kann. Das Projekt trägt den Namen Bask und ist komplett in der Programmiersprache C umgesetzt. Dabei verwende ich nur die Standardbibliotheken von C und zunächst einmal die Farben für die Bash Shell welche unter vielen Distributionen bereits vorinstalliert ist. Das Programm steht dabei unter der Lizenz GNU GPL v.3.

Quelle - Marc Volker Dickmann
Quelle – Marc Volker Dickmann

Installation

Da Bask sich noch in der Entwicklung befindet, muss man zur Zeit noch den Quellcode herunterladen und ihn Anschließend kompilieren. Dazu befindet sich eine Makefile die diesen Schritt auf den Befehl $ make innerhalb des Ordners reduziert. Anschließend kopiert man die Datei zb. in den Ordner bin welcher im Benutzerverzeichnis angelegt werden kann. Wird der Ordner bin erstellt muss man sich vor dem verwenden einmal Aus- und wieder Einloggen.

Erster Start

Das Programm ist im Grunde sehr simple aufgebaut. Nachdem man es installiert hat, gibt man den Befehl $ bask init ein und Bask erstellt im Benutzerverzeichnis in dem Ordner .local/share einen neuen Ordner namens Bask. Zusätzlich werden die benötigten Dateien wie das Theme, die Konfigurationsdatei sowie einen leeren Baskbin in dem die Aufgaben gespeichert werden.

Um eine Aufgabe in Bask anzulegen, wird der nachfolgende Befehl verwendet. Dabei aber die mit <> gekennzeichneten Parameter anpassen.

$ bask add <Priorität> <Projektname> <Beschreibung der Aufgabe>
$ bask add 0 "BaskTut" "Dies ist eine neue Aufgabe. Priorität Normal."
$ bask add 1 "BaskTut" "Dies ist eine neue Aufgabe. Priorität Wichtig."
$ bask add 2 "BaskTut" "Dies ist eine neue Aufgabe. Priorität Heute."
$ bask add 3 "BaskTut" "Dies ist eine neue Aufgabe. Priorität Kritisch."

Alle Aufgaben lassen sich mit list in einer Tabelle anzeigen.

$ bask list

Um eine Zusammenfassung aller Projekte zu erhalten, kann man summary verwenden.

$ bask summary

Um eine Aufgabe als erledigt zu markieren, wird der nachfolgende Befehl verwendet.

$ bask finish <id>
$ bask finish 1

Falls man eine Aufgabe endgültig aus dem Baskbin löschen möchte, kann man remove benutzten.

$ bask remove <id>
$ bask remove 1

Möchte man die Aufgabe noch im Baskbin behalten, sie aber nicht mehr in der Liste stehen haben, kann man stop verwenden.

$ bask stop <id>
$ bask stop 1

Befehlsliste

In der unten stehenden Tabelle sind einige Befehle und ihre Funktionen aufgelistet.

Befehl Funktion
$ bask add <Priorität> <Projektname> <Beschreibung der Aufgabe> Erstellt eine neue Aufgabe.
$ bask remove <id> Entfernt eine Aufgabe.
$ bask finish <id> Markiert eine Aufgabe als erledigt.
$ bask stop <id> Versteckt eine Aufgabe.
$ bask show <id> Zeigt alle Informationen einer Aufgabe.
$ bask mod <id> Modifiziert eine Aufgabe. Bitte in der Hilfe von Bask nachschauen.
$ bask search [Ansicht] <Suchwort> Durchsucht den Baskbin und nutzt optional die in Ansicht gegebene Anzeige für die Ergebnisse.
$ bask list Zeigt alle Aufgaben in einer Tabelle an.
$ bask summary Zeigt die Zusammenfassung aller Projekte an.
$ bask help Zeigt die ausführliche Hilfe an.

Anregung oder Kritik

Auf der Projektseite von Bask finden sich weitere Informationen sowie die der Link zu dem Projekt auf Launchpad. Wenn jemand Anregungen oder Kritik zu Bask hat, nehme ich diese gerne über Kommentare oder entsprechende Einträge auf dem Launchpad Projekt entgegen.

Veröffentlicht von

Marc Volker Dickmann

Schreibt über alles was ihn Interessiert und beschäftigt. Startet regelmäßig neue Projekte.

12 Gedanken zu „Bask – Aufgabenverwaltung im Terminal“

  1. Ich finde ja, dass es Programme gibt, die im Terminal wenig bis keinen Sinn ergeben (Browser, Kalender etc.).
    Von daher würden mich mal potenzielle Einsatzszenarien abseits des Serverbetriebs interessieren.
    Außerdem fände ich eine Android-Integration interessant!
    Beste Grüße!

  2. Wäre allenfalls ein CalDAV integration eine Option? Dann könnte man beliebig von Thunderbird zu Bask wechseln. Bzw bei gemeinsam genutzten Kalendern kann dann jeder das Programm nutzen das er will.

  3. Mh „inspiriert“, also die list ansicht sieht exakt genau so aus wie bei taskwarrior.
    Wüsste nicht was daran kompliziert ist, außer wenn man es komplex braucht.

    Aber oftmals macht so zeug selber schreiben ja auch Spaß.

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