Software – Byobu Terminal

Fast jeder Linux Nutzer dürfte schon einmal, mehr oder weniger, mit dem Terminal in Berührung gekommen sein. Meist sind die vorinstallierten Terminals jedoch schlicht, was keineswegs falsch ist. Wer diese Möglichkeit der Befehlseingabe häufig in Anspruch nimmt, dem könnte leicht die einfache Verwaltung von verschiedenen Terminals, wie man sie von dem Fenstermanager gewohnt ist, fehlen. Eine Lösung für dieses Problem bietet Byobu. Das Skript bzw. Hilfsprogramm stellt im Grunde die Möglichkeiten einer Fensterverwaltung für die Kommandozeile bereit. Dafür verwendet die Software entweder den Shell-Fenstermanager Screen oder tmux.

Byobu mit einem Tab. - Quelle - Bildschirmfoto von Byobu
Byobu mit einem Tab – Quelle – Bildschirmfoto von Byobu

Installation

Byobu ist unter Ubuntu sogar in den Standard Paketquellen von main zu finden. Auch bei anderen Distributionen kann man die Software meist installieren, ohne weitere Paketquellen hinzuzufügen. Bei Debian basierten Distributionen lässt sich das entsprechende Paket beispielsweise über folgenden Befehl installieren.

sudo apt-get install byobu

Verwendung

Nach der Installation findet man in dem Menü einen Eintrag, um direkt ein Terminal mit Byobu zu starten. Möchte man dies jedoch manuell erledigen, kann man den folgenden Befehl verwenden.

byobu

Wenn die Software häufiger zu Einsatz kommt, kann man natürlich einen Starter auf dem Desktop oder in der Startleiste platzieren.

Ansicht

Nachdem die Anwendung gestartet wurde, präsentiert sie einem zunächst eine leicht veränderte Befehlszeile. Unten wird jedoch eine kleine Leiste eingeblendet die Informationen zu dem System, wie etwa Zeit, Prozessorauslastung, verfügbarer Arbeitsspeicher und mehr, anzeigt. Bei Bedarf kann man Byobu so konfigurieren, dass auch andere Informationen eingeblendet werden.

Über die Taste F9 gelangt man in das Menü von Byobu. Dort kann man unter dem Menüpunkt „Statusmeldungen ändern“ die in der Statusleiste anzuzeigenden Informationen auswählen.

Steuerung

Einer der Hauptfunktionen ist jedoch die Möglichkeit in einem Fenster mehrere Sitzungen zu starten und sie wie bei einem Tiled Fenstermanager (z.B. I3) anzuordnen. Diese Funktion lässt sich sehr simple über Tastenkombinationen steuern. Für diese Funktion verwendet Byobu die eigentlichen Shell-Fenstermanager Screen oder tmux.

Tastenkombination Funktion
F2 Startet eine neue Sitzung in einem neuen Tab.
F3 Wechselt zur vorherigen Sitzung (Tab links).
F4 Wechselt zur nächsten Sitzung (Tab rechts).
Shift + F2 Teilt die aktuelle Sitzung Horizontal.
Strg + F2 Teilt die aktuelle Sitzung Vertikal.
Shift + F3 Setzt den Fokus auf die vorherige Teilsitzung.
Shift + F4 Setzt den Fokus auf die nächste Teilsitzung.
Shift + F5 Verbindet alle Teilsitzungen.
Shift + F6 Entfernt die aktuelle Teilsitzung.
Strg + D Sitzung beenden und Tab schließen.

Einige der Funktionstasten

Besonderheiten

Im Gegensatz zu den herkömmlichen Terminals wird bei Byobu ein Prozess beim Schließen des Fensters nicht beendet, sondern läuft im Hintergrund weiter. Startet man nun Byobu erneut, so findet man den Zustand vor dem schließen des Fensters vor. Damit der Prozess beendet und das Fenster geschlossen wird, kann man die Tastenkombination Strg + C und anschließend Strg + D verwenden.

Byobu mit 3 Teilsitzungen - Quelle - Bildschirmfoto von Byobu
Byobu mit 3 Teilsitzungen – Quelle – Bildschirmfoto von Byobu

Details

Aktueller Debian Maintainer der Open Source Software ist Dustin Kirkland. Das Projekt steht momentan unter der GPL v.3 Lizenz.

Tipps und Tricks

Wem die Hintergrundfarbe des Terminals nicht gefällt, kann mit der Tastenkombination Strg + Shift + F5 die Farbe durch eine zufällig ausgewählte Farbe ersetzen. Dafür muss man sich allerdings im sogenannten byobu-tmux Modus befinden. Der Modus bedeutet im Grunde nur, dass die Anwendung den tmux Shell-Fenstermanager verwendet.

Hat man beide Shell-Fenstermanager installiert, kann man über den Befehl byobu-screen oder byobu-tmux der Anwendung vorschreiben welchen sie benutzen soll.

Die jeweiligen Skripts für die Statusmeldungen findet man unter dem Pfad „/usr/lib/byobu/„.

Über die Tastenkombination Shift + Pfeiltasten kann man ebenfalls zwischen den Teilsitzungen navigieren.

Weitere Infos

Für weitere Informationen zu dem Programm habe ich hier ein paar Quellen aufgelistet.

– In der Man Page von Byobu findet man im Grunde alles, was man wissen muss. (Englisch)

– Auf der entsprechenden Seite des Wikis von Ubuntuusers.de findet man einen Überblick. (Deutsch)

Fazit

Mir hat Byobu sehr gut gefallen, besonders die Option mit den Teilsitzungen ermöglicht mir nun weniger Fenster geöffnet zu haben. Wem der Fenstermanager I3 gefällt, aber für grafische Programme einen anderen nutzten möchte, der wird bei dem Hilfsprogramm Byobu fündig. Ich empfehle jedem diese Software einmal auszuprobieren.

Software – gitk

Die Versionsverwaltung git dürfte vielen bereits bekannt sein, da der Mensch anders als ein Computer große Datenmengen am besten grafisch verarbeiten kann, gibt es Software welche die Daten von Git grafisch darstellt.
Eine solche Software ist das Open Source Programm gitk, welches sogar ein offizieller Bestandteil des Git-Projektes ist.

Überblick

Die Software benutzt für die grafische Benutzeroberfläche die Tk Bibliothek und lässt sich daher, wenn auch meist im schlichtem Retrolook, unter fast allen Fenstermanagern benutzen.
Nach dem Starten über den Befehl gitk erscheint ein neues Fenster welches einem erst mal eine Vielzahl von Informationen zu dem Git-Repository liefert.

Quelle - Bildschirmfoto von gitk
Quelle – Bildschirmfoto von gitk

Installation

Um die Software zu installieren, benutzt man den jeweiligen Paketmanager, für apt benutzt man beispielsweise folgenden Befehl, um das Paket gitk zu installieren.
Das Paket ist in den offiziellen Paketquellen von Ubuntu vorhanden.

Pakete:
gitk (main)

sudo apt-get install gitk

Erweiterung

Mit der Installation des Programms git-gui kann man weitere Funktionen bei gitk nutzen.
So wird diese Abhängigkeit z.B. für die git blame Funktionalität benötigt.

Benutzung

Die Software lässt sich sehr einfach bedienen und die Bedienelemente sind meistens selbsterklärend.
So benötigt man für einen schnellen Test nur ein Terminalfenster, ein Git-Projekt sowie gitk.
Zuerst wechselt man mithilfe des Terminals und dem Befehl cd in das Verzeichnis des Projektes.
Darauf folgend verwendet man das Kommando gitk und schon öffnet sich das Fenster in dem der aktive Branch angezeigt wird.

cd GitProjekt
gitk

Möchte man alle Branches angezeigt bekommen so wird das Argument all an den Befehl angehängt.

gitk --all

Infoelemente

Eine grafische Darstellung der einzelnen Versionen wird auf dem ersten Feld, links oben angezeigt.
Rechts daneben befinden sich Informationen zum Absender und Zeitpunkt der Version.
Darunter ist eine Leiste mit Filtermöglichkeiten für die Daten vorzufinden.
Unten findet man linksseitig die Daten der ausgewählten Version und rechts daneben die Beschreibung / Dateiliste.

Einstellmöglichkeiten

Jeder hat einen anderen Geschmack, daher gibt es bei fast jeder Software Möglichkeiten das Aussehen und Verhalten seinen Vorlieben anzupassen.
Grundlegend können die verschiedenen Farben und Schriftarten über Bearbeiten → Einstellungen festgelegt werden.

Quelle - Bildschirmfoto von gitk
Quelle – Bildschirmfoto von gitk

Neue Ansichten

Über den Menüeintrag Ansicht → Neue Ansicht lassen sich die angezeigten Daten nach weiteren Kriterien filtern.
Diese Ansichten können bei Bedarf auch für den späteren Einsatz gespeichert werden.
So lässt sich zum Beispiel eine Ansicht anlegen, die automatisch die Informationen zu den eigenen Änderungen anzeigt.

Fazit

Das seit 2005 existierende Tool gitk ist sehr praktisch und simple aufgebaut.
Es muss nicht immer alles kompliziert und überladen mit unnötigen Funktionen sein, um als gute Software zu gelten.
Gitk zeigt, dass man mit wenig Aufwand einen guten Überblick von seinen Projekten behalten kann.
Eine klare Empfehlung meinerseits für alle die ihre Projekte verwalten wollen.

Software – Whiskermenu aus den Paketquellen

Wer XFCE gerne nutzt ist sicher schon mal über dass alternative Menü Whiskermenu gestoßen und gefallen daran gefunden.
Leider war vor Ubuntu 14.04 es nicht möglich Whiskermenu aus den offiziellen Paketquellen zu installieren jedoch ist es nun endlich möglich.
Nebenbei ist bei Xubuntu dass Whiskermenu schon vorinstalliert und wird standardmäßig verwendet.

Quelle - Screenshot von Whiskermenu
Quelle – Screenshot von Whiskermenu

Mithilfe dieses Befehls wird Whiskermenu installiert.

sudo apt-get install xfce4-whiskermenu-plugin

Danach muss dass neue Element nur in die Leiste eingefügt werden und an seinen neuen Platz verschoben sowie dass Element des alten Menüs entfernt werden.
Ich persönlich bevorzuge dass Whiskermenu gegenüber dem vorinstallierten da es viele Komfort Funktionen wie beispielsweise eine Suche mitbringt.

Software – LibreCAD

Eine CAD Software ist für dass einfache erstellen von Plänen hilfreich jedoch sind die Kommerziellen Programme zumeist sehr Teuer.
Doch es gibt auch ein paar Quell-offene Programme die nicht nur Kostenlos verwendet sondern auch Modifiziert werden dürfen.

Eine CAD Software ist in der Grundfunktion ziemlich Simpel.
Es geht darum Linien, Punkte und andere Geometrische Formen auf einem Virtuellen Papier zu erstellen.
Dabei wird auf ein Gitter an dem der Mauszeiger einrastet benutzt um saubere Linien zu erstellen.
Zusätzlich wird oft Information zu Breite und Abstand der jeweiligen Linien in einem vorher festgelegtem Maßstab anzeigt.

Eine dieser Open Source Lösungen ist LibreCAD welche auch in den Ubuntu Paketquellen zu finden ist.
Es beschränkt sich dabei auf die zweidimensionale Zeichnung.

Quelle - Bildschirmfoto von LibreCAD
Quelle – Bildschirmfoto von LibreCAD

Gestaltung

Die Oberfläche des Programms ist Simple gehalten bietet jedoch genügend Übersicht über alle Parameter und Informationen zu dem jeweiligem Objekt.
Die programmeigenen Icons sind in einem Grünton gehalten und sind zumeist klar identifizierbar für welche Action sie gedacht sind.
Die Aufteilung der Einzelnen Bereiche ist gut gewählt sodass immer genügend Platz für Zeichnung und Informationen da ist.
Der Schwarze Hintergrund in dem Zeichenbereich lässt die Weißen Linien schnell erkennen.
Für den Druck werden die Linien Schwarz und auf einen Weißen Hintergrund gelegt sodass hier Farbe gespart wird.

Bedienung

Die Bedienung von LibreCAD ist einigermaßen Simpel gehalten.
Anwender können durch herumspielen mit der Software schon Zeichnungen erstellen.
Die einzelnen Funktionen sind über Icons in der linken Seitenleiste aufrufbar sodass der Umweg über dass Menü erspart bleibt.
Zudem verfügt LibreCAD über eine Kommandozeile mit der sich dass Programm ebenfalls bedienen lässt.
Hierbei lassen sich unter anderem Objekte mithilfe einfacher Befehle erzeugen.

Geschichte

Dass Programm ist ein Fork der QCAD CE (Community Edition) Anwendung welche von RibbonSoft entwickelt wurde.
Der Quellcode von QCAD CE wurde von RibbonSoft unter der GPL Lizenz veröffentlicht.
Die Software QCAD CE basierte jedoch auf der mittlerweile veralteten Version 3 der Qt Bibliothek.

Quellcode nachfolgender QCAD Versionen wurde von RibbonSoft nicht mehr freigegeben.
Als der Fork QCAD CE ins Leben gerufen wurde begann die Portierung von Qt 3 auf Qt 4.
Größtenteils ist die Portierung bereits abgeschlossen und mit LibreCAD 2 wurden letzte Abhängigkeiten zu Qt 3 entfernt.

Installation

LibreCAD kann über die Paketquellen von Ubuntu bezogen und über APT installiert werden.
Dies kann über den folgenden einfachen Befehl geschehen.

sudo apt-get install librecad

Dass Programm benötigt dabei die Qt4 Bibliotheken welche automatisch mit-installiert werden.

Fazit

LibreCAD ist eine gute CAD Anwendung die sich leicht Bedienen lässt und einen guten Funktionsumfang mitbringt.
Durch die leichte Installation kann es innerhalb weniger Augenblicke mit dem Zeichnen losgehen.
LibreCAD kann sich meiner Meinung nach auch gegen einige kommerzielle Alternativen behaupten.

Für Leute die gerne Technische Zeichnungen anfertigen ist dass Programm ideal geeignet und ich kann es auch guten Gewissens weiterempfehlen.

Software – I3

Wer einen Normalen Desktop nutzt hat sich bestimmt schon einmal gefragt wieso man denn nicht den ganzen Platz auf dem Bildschirm nutzt.
Um dieses „Problem“ zu lösen gibt es sogenannte Tiling Fenstermanager und einer der bekannteren dürfte hier I3 sein.

I3 ist ein extrem Minimalistischer jedoch zugleich extrem gut bedienbarer Tiling Fenstermanager welcher zum Beispiel in den Paketquellen von Ubuntu zu finden ist.

Nach einer Installation welche zum Beispiel mit dem unten stehenden Befehl vollzogen werden kann kommt direkt ein kurzes Frage Antwort Spiel zum Einstellen der Wichtigsten Funktionen von I3.
Diese sind Beispielsweise die Festlegung der „Master“ Taste welche jedoch meistens auf die Start Menü Taste gelegt wird.

sudo apt-get install i3

I3 über APT installieren.

Danach sollte man zuerst die Webseite von I3 aufsuche um sich die Wichtigsten Tastenkombinationen zu merken.
Was anstrengend klingt entpuppt sich schnell als enorm komfortabel und viel schnell als die Benutzung von der Maus.

Prinzipiell ist die Wichtigste Tastenkombination (Start Taste + ENTER) welche zum öffnen eines Terminals gebraucht wird.
Um Programme zu starten ist es aber von meiner Seite aus empfohlen (Start Taste + D) zu nutzen. Diese öffnet oben eine kleine Leiste in der man jetzt den Namen eines Programms eingeben kann und die dazu gefundenen Programme angezeigt bekommt.
Die Programme kann kann man dann über ENTER starten.

Für die Interaktion mit Grafischen Programme ist hier die Maus noch vorhanden welche aber bei dem Fenstermanager nur zum Wechseln zwischen der Einzelenden Fenstern genutzt wird.

Fazit:

Mir gefällt der Fenstermanager ausgesprochen gut da hier auf meinem Laptop auch mehre Fenster nebeneinander passen ohne dass ich nervig alles Passgenau hin und her schieben muss.
Auch kann ich so effektiver und schneller Arbeiten da ich die Maus nicht so oft gebrauchen muss. Empfehlen kann ich ihn jedoch nur Fans von Tiling Fenstermanagern oder Fortgeschrittenen Nutzern von Linux.

Ubuntu 14.04 – Fazit

Mit Ubuntu 14.04 kommt eine Ideale Distribution auf die Festplatte zahlreicher Nutzer.
Die Distribution hat sich diesmal, wie bei LTS Versionen üblich, auf Stabilität, Sicherheit und einen lange Support-Phase ausgerichtet.

Quelle - Bildschirmfoto von Ubuntu 14.04
Quelle – Bildschirmfoto von Ubuntu 14.04

Mit Features wie beispielsweise Oxide wird die Langlebig von Wichtigen Komponenten Sichergestellt und den Entwicklern die Entwicklung von Software für die LTS Version einfacher gemacht. Dass Beispiel Oxide bezieht sich auf die in der Distro eingebaute Webengine welche für die Zeit des Supports mit Updates versorgt werden soll.

Daneben gibt es einige weitere Änderungen an der Ubuntu Basis sowie an den verschiedenen Offiziellen Versionen von Ubuntu.
Bei der Unity Edition wird beispielsweise eine eigene Version des Einstellungs- Editors von Gnome eingeführt.

Nutzer welche sich nicht mit dem Global Menü anfreunden konnten werden sich über die Möglichkeit dass Menü wieder in die Fenster zurückzubringen freuen.
Diese ermöglicht dass Menü in den Fensterrahmen zu packen wobei dass Verschieben von Fenstern dabei nicht beeinträchtigt wird.

Eine Neuerung die Besonders Nutzer von HiDPI Bildschirmen zugute kommt ist die Unterstützung solcher Geräte und die Möglichkeit Unity daran anzupassen.

Was den Zeitraum für Unterstützung (Support) angeht so dürfen Nutzer der Standard Ubuntu Variante sich über 5 Jahre freuen. Der gleiche Zeitraum besteht für die Varianten Edubuntu, Kubuntu und die chinesische Version Kylin.
Nutzer von den Varianten Lubutu, Ubuntu Gnome, Xubuntu, Mythbuntu und Ubuntu Studio dürfen sich dagegen auf 3 Jahre Unterstützung freuen.

Für Ubuntu Gnome ist dies die erste LTS Version sodass hier eventuell noch große Aktualisierungen, neben den sogenannten Point Releases, nachträglich kommen könnten.

Alles im allen ist diese Version für alle empfehlenswert und ein großer Schritt in Richtung Zukunft.
Aktuell gibt es zwar noch ein paar Bugs, diese werden jedoch nachträglich mit Point Releases behoben.
Wer von Anfang an ein stabiles System haben möchte sollte jedoch den ersten Point Release abwarten bevor er 14.04 installiert.
Wer ein paar Bugs verkraften kann muss nicht zwingen abwarten.

Software – wbar

Wer nach dem gestrigen Artikel zu Openbox nach einer einfachen Methode zum starten von Programmen sucht wird hier fündig.
Die Software wbar ist ein Minimalistischer Dock der für die Transparenz keine weiteren Programme benötigt.

Quelle - Bildschirmfoto von wbar bei der Arbeit.
Quelle – Bildschirmfoto von wbar bei der Arbeit.

Dass Tool kann man am besten Grafisch mit Paket „wbar-config“ konfigurieren.
Dort lassen sich unter anderem die Angezeigten Icons zum Starten der Jeweiligen Programme und dass Aussehen des Docks festlegen.

Beim starten des Konfigurators ist gleich der erste Reiter mit dem Namen „Symbole“ aktiv.
In diesem Reiter könnt ihr Symbole hinzufügen oder löschen welche immer angezeigt werden sollen.
Dies ist zum Beispiel für dass Starten häufig genutzter Programme ganz nützlich.
Die Option „Taskbar (Fensterliste) aktivieren“ ist besonders für Nutzer von minimalistischen Denktopumgebungen empfehlenswert.

Sie ermöglicht dass anzeigen der im Augenblick geöffneten Programme in der Leiste
Mit einem Klick auf dass entsprechen Symbol wechselt man dann automatisch zu dem jeweiligen Programm oder startet es.

Über die Einstellungsoption Position lässt sich zudem der Ort der Leiste festlegen dabei sollte man je nach Einstellung auch die Option „Vertikale Anordnung“ anpassen.

Über den Reiter Effekte lassen sich auch noch ein paar Effekte wie beispielsweise die Transparenz der Leiste regulieren.
Mir persönlich gefallen hier die Standartoptionen jedoch ganz gut sodass dieser Punkt hier eher unbeachtet bleiben kann.
Dass Programm kann zum Beispiel über die Ubuntu Paketquellen mit folgendem Befehl installiert werden.

sudo apt-get install wbar wbar-config

Ich kann jedem empfehlen wer jedoch Wert auf viele Effekte legt kann sich gerne dass Paket „Docky“ anschauen.
Minimalistischen Nutzer haben jedoch mit diesem Paket weniger Probleme.
Bei Docky zum Beispiel können die Zusatzpakte für Transparenz Probleme verursachen.

Software – Openbox

Wer fast alles Selber machen will ist mit Openbox bestens beraten denn der Desktop ist auf dass nötigste reduziert.
Eine Menüleiste gar einen Menüknopf sucht man nach dem Einloggen hier vergeblich doch nach relativ kurzer Zeit findet man den Weg ins Menü über die rechte Maustaste.

Openbox nach dem Einloggen.
Openbox nach dem einloggen.

Als erstes fällt beim Starten eines Programms wie beispielsweise dass Terminal die enorme Geschwindigkeit gegenüber bekannteren Desktops wie Gnome oder KDE auf.
Dies ist auf die aufs nötigste reduzierte Komponentenliste zurückzuführen.

Die erste Version von Openbox ist 2002 auf Basis von dem Fenstermanager Blackbox entstanden jedoch wurde für die Version 3 alles neu geschrieben wobei sie dem Aussehen von Blackbox treu geblieben sind.

Unter anderem benutzt LXDE auch diesen Fenstermanager wobei er auch alleine genutzt werden kann und wo er seine Stärken im Bezug auf den geringen Ressourcen-Bedarf besonders gut ausspielen kann. Mit LXDE verwendet auch Lubuntu Openbox daneben gibt es zahlreiche andere Distributionen wie beispielsweise Crunchbang die den minimalistischen Fenstermanager benutzen.

Wer schon immer mal eine Oberfläche nachbauen wollte ist generell immer mit Openbox bedient. Da es im Grunde keine Sichtbaren Elemente gibt nutzen die Anwendungen den gesamten Platz des Bildschirms was insbesondere bei kleinen Bildschirmen von Vorteil sein kann.

Um Openbox zu installieren kann beispielsweise unter Ubuntu folgender Befehl genutzt werden.

sudo apt-get install openbox openbox-themes obconf obmenu

Zum starten kann ein Befehl genutzt werden was den umständlichen „startx“ Weg erspart.

openbox-session

Ein netter Nebeneffekt von Openbox ist zudem der häufigere Einsatz des Terminals welcher meiner Meinung nach mit den großen Desktops leider etwas in den Hintergrund gerückt ist.

Openbox nach einigen Anpassungen.
Openbox nach einigen Anpassungen.

Wer mehr zu dem Thema Openbox erfahren möchte oder Hilfe bei der Einrichtung braucht kann hier gerne seine Fragen stellen oder aber dass Wiki von Ubuntuusers nutzen.

Empfehlen ist dies nur eingefleischten Linux Nutzern die genau wissen was ihre Lieblingsprogramme sind. Der Aufwand ist zwar groß doch dass Ergebnis kann sich sehen lassen und die Geschwindigkeit ist beeindruckend.

Software – Sublime Text 3

Viele Programmierer werden den bekannten Editor Sublime Text bereits kennen und einige werden ihn wie ich auch gekauft haben.
Der Editor ist nicht nur einfach ein Editor der 70 Dollar kostet sondern er bietet alles was zum Programmieren wichtig ist und den Komfort erhöht.

Quelle - Bildschirmfoto von Sublime Text 3.
Quelle – Bildschirmfoto von Sublime Text 3.

Zum Beispiel lassen sich ganz einfach mehrere Stellen im Text Markieren und gleichzeitig ersetzen was besonders bei großen Quellcodes sehr hilfreich ist.
Der Editor ist für alle großen Plattformen (Linux, Mac und Windows) verfügbar und bietet neben einem Tarball auch ein Debian Paket für Ubuntu an.

Zum Testen ist keine Lizenz notwendig jedoch wird beim Speichern zufällig ein Dialog erscheinen dass man dass Programm doch bitte unterstützen möchte.
Außerdem kann man bei Version 3 nicht die Dev Builds nutzen. Ansonsten sind aber keine Einschränkungen enthalten.

Was die Auswahl an Themes angeht so bringt Sublime Text bereits eine große und breite Auswahl mit und Grade dass Standard Theme gefällt mir persönlich sehr gut.
Wer dennoch etwas anderes bevorzugt kann auf eine breite Auswahl an Themen von der Nutzergemeinschaft zurückgreifen.

Erweitern kann man den Editor zudem auch noch und dafür gibt es sogar einen eigenen Menüpunkt über den man ein solches Plug-in ganz schnell erstellen kann.
Dafür wird die Programmiersprache Python verwendet, die sich besonders einfach erlernen lässt und mittlerweile auch sehr verbreitet ist.
In dem Forum sowie zahlreichen anderen Webseiten werden bereits eine große Anzahl an Plug-in zum Download angeboten.

Einige werden sogar zum verkauf angeboten wie zum Beispiel einige der Plug-in des Erstellers des Installer Plug-ins. Mit dem lassen sich Erweiterungen und Themes ganz einfach über ein Interface im Editor installieren.

Leider ist es derzeit sehr Ruhig geworden und der Letzte Blog Eintrag wurde im Jahre 2013 verfasst. Warum dass so ist kann ich leider nicht sagen jedoch hoffe ich hier dass dass Projekt nicht vom Entwickler aufgegeben worden ist.

Ich kann dieses Programm diesmal wirklich nur Entwicklern empfehlen was aber keineswegs am Programm selbst liegt. Vielmehr ist es der Verwendungszweck da dass Programm sich vorrangig an Entwickler richtet.
Die 70 Dollar haben sich in meinem Fall jedoch gelohnt und ich arbeite gerne mit dem Programm.

Software – Xubuntu 14.04 Wallpaper verfügbar

Der neue Xubuntu 14.04 Standard Wallpaper wurde neulich der Öffentlichkeit präsentiert.

Quelle - Wallpaper Xubuntu 14.04
Quelle – Wallpaper Xubuntu 14.04

Dabei Orientiert sich der Wallpaper an die Geometrischen Formen des Ubuntu 14.04 Standard Wallpapers und baut erstmals wieder die XFCE-Maus ein.

Wer sich über Xubuntu als Betriebssystem informieren möchte kann dies über die Offizielle Webseite tun.
Die Version 14.04 wird wahrscheinlich in ca. 11 Tagen erscheinen.

Mir gefällt der neue Desktop Hintergrund auf Anhieb und dank der XFCE-Maus wird auch wieder XFCE mit eingebunden. Zudem passt er sich auch den anderen *buntus 14.04 an.